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9. September 2009
HSV-Friedhof feiert Geburstag
Am 9. September jährt sich der Tag der Einweihung des HSV-Friedhofes zum ersten Mal. Der Tod ist ein ernstes Thema, und dennoch: Die gesamte Fußballwelt beneidet diesbezüglich den HSV.
Immer wieder wurde an den Verein der Wunsch herangetragen, den Fans eine Möglichkeit zu eröffnen, sich im oder am Stadion beisetzen zu lassen. Dies ist aufgrund der Gesetzgebung in Deutschland nicht
möglich. Als aber auf dem Friedhof in Altona ein Grabfeld direkt ab Stadion freigegeben wurde, hatten Herr Beppler (Steinmetz) und Herr Rheder (Friedhofsgärtnerei) die Idee eines HSV-Fanfriedhofes.
Diese wurde dann vom ehemaligen Vorstandsmitglied, Christian Reichert vorgetragen. Die bundesweit einzigartige Idee wurde gern aufgenommen und die gute Zusammenarbeit mit der
Friedhofsverwaltung und dem Bezirksamt Altona führte dazu, dass über ein Jahr später der erste Spatenstich durchgeführt werden konnte. Wieder ein Jahr später, am 9.September 2008 konnte durch die
große Unterstützung von Sponsoren die Einweihung des HSV-Fanfriedhofes stattfinden, welche in der nationalen und internationalen Presse starke Resonanz fand. Aus der gesamten Welt kamen Anfragen für
Interviews, Funk- und Fernsehterminen, da dieses Projekt in seiner Art einzigartig war. Nur bei den Boca Juniors in Argentinien gibt es ein ähnliches Projekt, dies aber weit entfernt vom Stadion. Bei
der Gestaltung des Friedhofes wurde bewusst die Form eines Fußballstadions gewählt mit Tribünen und einem Feld, das mit original Stadionrasen ausgelegt ist. Das gesamte Areal, zu dem man durch ein
Tor mit den Maßen eines Fußballtores gelangt, umfasst ca. die Größe eine halben Fußballfeldes. Dem HSV liegen schon jetzt zahlreiche Anfragen von Interessenten vor, zu denen auch alt gediente
HSV-Ehrenmitglieder zählen.
Quelle: hsv.de
